Der andere Buchladen Köln-Sülz
Lektüre alleine, Austausch zusammen
Wenn ihr Lust habt, euch mit Anderen über Bücher auszutauschen, ist einer unser beiden Buchclubs bestimmt das Richtige für euch!
Falls ihr Interesse habt, bitten wir um vorherige Anmeldung per Mail oder per Direktnachricht auf Instagram.
Hier seht ihr, wann wir uns als Nächstes treffen und welche Bücher gelesen werden:
Wann: Mittwoch, 11. März 2026
Wo: Weyertal 32, 50937 Köln (Sülz)
Beginn: ab 19:00 Uhr
INFO: Momentan sind wir leider voll 🙁
FLINTA* Lesekreis mit Jasmin
Wir lesen Texte von FLINTA*-Autor*innen. Der Fokus soll hier auf Gegenwartsliteratur in Form von (aktuellen) Romanen liegen. Über den Titel für den nächsten Monat stimmen wir gemeinsam ab.
Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und neue Perspektiven!
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Lapvona
von Ottessa Moshfegh
Es riecht nach Kot und Verwesung, nach Blut, Vieh und Schlamm – das ist Lapvona, der gottverlassenste Ort der Romanwelt. Hier ist niemand vom Glück begünstigt, am wenigsten Marek, der missgestaltete Sohn des Schafhirten. Doch sein Elend birgt auch eine große Kraft: baldige Nähe zu Gott durch Entsagung und Erniedrigung. Als er von Villiam, dem irren Landvogt, aufs Schloss berufen und als neuer Fürstensohn eingeführt wird, glaubt Marek sich zu Höherem erkoren. Denn noch ahnt er nicht, wie grausam nicht nur die Not, sondern auch die Sättigung den Menschen macht. In ihrem neuesten Meisterwerk entwirft Ottessa Moshfegh ein höllisches Panoptikum menschlicher Monstrosität und trifft in der grotesken Darstellung von Ungleichheit, Korruption und Tyrannei den Nerv unserer Zeit erschreckend genau.
Wann: Mittwoch, 18. März 2026
Wo: Weyertal 32, 50937 Köln (Sülz)
Beginn: 18:30 Uhr
INFO: Wir bitten um eine vorherige Anmeldung
Wir treffen uns alle sechs Wochen im Buchladen und sprechen über aktuelle Romane.
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Good Girl
von Aria Aber
In alten Kellerhallen, in denen der Techno die noch von der Gewalt des letzten Jahrhunderts gezeichneten Wände zum Beben bringt, trifft die 19-jährige Nila auf Gleichgesinnte. Man legt die Lines, während man den Sozialismus predigt, und für Nila ist dieser dunkle Massenkörper der Ausweg aus dem Berliner Plattenbau, in dem wie sie nur Geflüchtete leben, wo die Toiletten von Silberfischen befallen und die Wände mit Hakenkreuzen beschmiert sind.Nur im Rausch entkommt sie der Erinnerung an die tote Mutter, einst große feministische Revolutionärin, heute nur noch ein letztes Aufblitzen in den Augen des lebensmüden Vaters. Für jeden, der sie fragt, ist ihre Familie griechisch, nicht afghanisch.Und dann lernt Nila den amerikanischen Schriftsteller Marlowe Woods kennen, der ihr, die immer schreiben wollte, eine Welt von Mäzenen und Festivals eröffnet. Marlowe teilt großzügig, doch schon bald folgen Gegenforderungen und Ansprüche, die die Grenzen des Erträglichen für Nila weit überschreiten.
Diese Bücher haben wir schon gelesen:
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