Ein Vater, ein Sohn und ein Land, das es nicht mehr gibt.

Vater und Sohn sehen sich nur einmal im Jahr – und jedes Mal geraten sie in Streit. Der Vater kam als junger Mann nach Deutschland, gründete hier eine Familie und arbeitete in der Gastronomie, bevor er Jahrzehnte später nach Kroatien zurückkehrte. Der Sohn lebt inzwischen als Schriftsteller in Berlin und besucht ihn an der Adriaküste.

In seinem ersten Roman »Jugo« erzählt Ilija Matusko von einer Vater-Sohn-Beziehung zwischen Nähe und Distanz, von Migration, Erinnerung und der Frage nach Zugehörigkeit. Begleitet vom Jugo, dem warmen Südwind, legen Vater und Sohn alte, zugewachsene Wege frei – und nähern sich dabei auch ihrer gemeinsamen Geschichte.

Ilija Matusko war bereits mit seinem literarischen Debüt »Verdunstung in der Randzone« bei uns zu Gast. Darin verband er seine eigene Familiengeschichte mit soziologischen Beobachtungen über Herkunft und sozialen Aufstieg. Mit »Jugo« kehrt er zu einigen dieser Themen zurück – diesmal in Form eines Romans.

Wir freuen uns sehr, Ilija Matusko mit seinem neuen Buch erneut bei uns begrüßen zu dürfen.

Ein Abend über Väter und Söhne, Migration und Herkunft – und darüber, wie Familiengeschichten über Länder und Generationen hinweg weiterwirken.

WANN: Donnerstag, 22. Oktober 2026 um 19:00

WO: Weyertal 32, 50937 Köln

EINLASS: ab 18:30

EINTRITT: 13 – 19€ – Ticketkauf: https://rausgegangen.de/events/lesung-und-gesprach-mit-ilija-matusko-0/